<<< Ariel

Die unendliche Geschichte

Ich kannte mal ein schräges Haus,
das stand gleich an der Pier.
Mein Lieb - ein schräger Zahn - wohn’t da
hinter ’ner schrägen Tür.

Das war so’n richtig räud’ger Kahn -
im Flur wurd' scharf geschossen.
Die Zeit mit meinem schrägen Zahn
hab ich jedoch genossen!

Sie hat’ nen schönen schrägen Mund,
der hat auch gut geschmeckt.
Und kam die Polizei mit Hund –
dann hat sie mich versteckt!

Und überhaupt, so schien es mir,
war sie mir sehr gewogen,
und schließlich bin ich an der Pier
gleich selber eingezogen.

Auch da gab’s Herren so wie Freaks
mit ganz verschied’nen Rängen.
Vor Ersteren wurd’ brav geknickst
auf teuflischen Empfängen ...

...die Letzteren vom Gaunerkorps
hat man jedoch gemieden.
Nur eine janusköpf’ge Squaw
hat’s selbst mit den’ getrieben.

Leb also selbst nun in dem Loch,
fühl’ mich auch schon ganz schräg.
Mein Lieb sagte zum Abschied noch:
„So is das eben, Babe!“

Auch ich hab jetz nen schrägen Mund,
und vor der schrägen Tür -
steht jetz so’n anderes junges Ding.
Und ich sag: „Her zu mir!“

 

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