<<< Fremde Zeit

Der Nebelritt

ICH HAB MICH ÜBER NACHT VERWISCHT.
Bin wieder hier,
wo ich schon war.
Hier hab ich schon einmal im Trüben gefischt –
vielleicht vor ’ner Woche, ’nem Monat ,’nem Jahr.

Mein Name klingt anders,
ist anders gemeint,
ich weiß nicht, wie lang ich hier sitzen bleibe ...
Ich puste Zigarrenqualm gegen die Scheibe,
durch die die Oktobersonne scheint.

Die Nacht hat mich irgendwo abgeschnitten,
die letzte Nacht,
mit meiner Frau.
Mit ihr bin ich durch einen Nebel geritten,
bis niemand mehr wusste, wohin noch genau.

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