<<< An eine Osnabrücker Plötze

Über die Grenze rüber
(frei nach Willie Nelson „Across the Borderline“)

Es gibt’nen Ort, hab ich gehört,
die Straßen sind mit Gold geteert,
der würd über der Grenze liegen.
Und du suchst gerad, dich zu entfalten,
sollst trotzdem noch den Rat erhalten:
Hier kannst du mehr verlieren als du hast, anstatt zu siegen.

Wenn du mal kommst in das zerbrochene Verheißungsland –
dir rinnen alle deine Träume durch die hohle Hand,
dann wird dir klar, dass du nicht umdrehen kannst, mein Lieber.

Du zahltest schon für deinen hohen Flug,
und merkst du endlich, wo du bist und hast genug,
dann bist du trotzdem lange schon über die Grenze rüber.

Den Rio Grande runter und rauf,
S’gibt Fußspuren im Sand zuhauf,
enthüll ein Geheimnis, niemand kann’s definieren,
dass dieser Fluss wie ein Atemzug ist,
der sich zwischen dem Tod und dem Leben ergießt.
Und sage mir: Wer kommt als Nächster, diese Grenze zu passieren?

Wenn du mal kommst in das zerbrochene Verheißungsland –
dir rinnen alle deine Träume durch die hohle Hand,
dann wird dir klar, dass du nicht umdrehen kannst, mein Lieber.
Denn du bezahltest schon für deinen hohen Flug,
und merkst du endlich wo du bist und hast genug,
dann bist du trotzdem lange schon über die Grenze rüber.
So ist das Baby, du bist immer noch wie gerade über diese Grenze rüber.
O.K., du bist halt gerade über diese Grenze rüber.
O.K., mein Schatz, du fühlst dich immer noch, wie eben erst über die Grenze rüber.

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